Gestern Abend. Da gings mir echt beschissen. Gitarre extrem überzogen, fast eine Stunde und dann musste ich auch noch Marin ins Bett bringen. Ich war echt fertig. Als ich da bei Marin lag war ich so voller Wut, dass ich anfing zu weinen. Später ging ich rüber zu mir. Er wartete dort schon auf mich.
Ich lag ich in seinen Armen und ich wollte nie wieder etwas anderes tun.
30.06.11
29.06.11
28.06.11
Sie haben sich schon wieder gestritten. Mama und Papa. Wie so oft. Manchmal kann er ein richtiger tyrann sein. Er macht einen fertig und kann nie aufhören. Das macht mich krank. Und das macht auch Mama krank. Ich weiß es, ich kann es spüren. Wie soll das bitte weitergehen ? Ich weiß sowieso nicht, wie alles weitergehen soll ! Ich habe ständig Angst vor der Nachricht, dass papa seinen Job verloren hat, dass wir wegziehen. Mama weint oft. Sie ist wie ich. Kommt mit sich selbst nicht klar. Ich würde ihr gerne helfen, doch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man da nicht viel helfen kann. Es bringt nichts, die Sorge der anderen zu regen, denn was könnten die schon tuen ? Sie wären nicht fähig an dem Chaos in mir drinnen etwas zu ändern. Dafür bin ich selbst verantwortlich. Also bitte, vorallem du, denk nicht zu viel darüber nach. Ich versuche das alles hinzukriegen. Nur verdammt, wie soll ich es bloß schaffen ?
27.06.11
Komm lass uns tanzen heute Nacht. Hitziger, fiebriger. Die Probleme vergessen, uns nur bewegen zum Beat. Umschlungen von Musik. Ganz allein und doch zu zweit. Wie in Trance, ohne Gedanken. Bis unsere Seele vor Glück schreit. Der Boden vibriert, stampfen auf mit den Füßen. Stumm und rebellisch. Werfen die Sorgen einfach ab, zerknüllen und zerstückeln sie. Die Fäden der Musik, sie fangen uns, doch bannen uns nie. Wir sind frei. Schweiß auf der Haut, Leidenschaft im Blut. Wirbelnd, uns drehend und doch still stehend.
Komm lass uns tanzen heute Nacht !
Casper - In deinen Armen
Sie blickt ihn an und sagt „Eines Tages halt’ ich den Atem an.
Ich hoff’ doch in deinen Armen dann !
Du starker Mann,kämpfe für mich. Schenke dir mich. Bitte Liebster, verschwende mich nicht.
Lauf’ ans Ende für dich.Wir beide gegen den Rest der Welt
Jede Liebe vor dir war Schein ,ich bekam nur das Wechselgeld.
Wir könn’n Schwäne sein,zur letzten Träne sein.Will in stürmischer See der Zeit Antwort deiner Gebete sein.Sieh’ doch, ich steh’ mit ein, als letztes im Gefecht.
Bin, weiß Gott, nicht die Schönste,doch geb’ mein Bestes, ich versprech’s
und lass nun alles hinter mir.
Hin zu dir, hingeführ.t Sie sagen, Liebe vernebelt,doch ich war blind vor dir.
Augen verschlossen,rumgerannt in meinen Fehlern.
Kamst als Erster durch von all den unbekannten Teilnehmern.
Funken sprangen in meinen Venen,legten mich lahm-
Lass mich los,nimm mich in Arm solang ich noch bin.“
Solang’ ich noch in deinen Armen lieg’
Solang’ ich noch in deinen Armen lieg’
Will ich das Beste sein, dein Fels in der Brandung
Das, was du brauchst
dein Leben
dein Licht
dein Herz
Ich hoff’ doch in deinen Armen dann !
Du starker Mann,kämpfe für mich. Schenke dir mich. Bitte Liebster, verschwende mich nicht.
Lauf’ ans Ende für dich.Wir beide gegen den Rest der Welt
Jede Liebe vor dir war Schein ,ich bekam nur das Wechselgeld.
Wir könn’n Schwäne sein,zur letzten Träne sein.Will in stürmischer See der Zeit Antwort deiner Gebete sein.Sieh’ doch, ich steh’ mit ein, als letztes im Gefecht.
Bin, weiß Gott, nicht die Schönste,doch geb’ mein Bestes, ich versprech’s
und lass nun alles hinter mir.
Hin zu dir, hingeführ.t Sie sagen, Liebe vernebelt,doch ich war blind vor dir.
Augen verschlossen,rumgerannt in meinen Fehlern.
Kamst als Erster durch von all den unbekannten Teilnehmern.
Funken sprangen in meinen Venen,legten mich lahm-
Lass mich los,nimm mich in Arm solang ich noch bin.“
Solang’ ich noch in deinen Armen lieg’
Will ich das Beste sein, dein Fels in der Brandung
Das, was du brauchst
dein Leben
dein Licht
dein Herz
26.06.11
Das Wochenende campen mit ihm.Wunderschön !
Ich hab mich entschieden, ich will nicht weg ! Nicht wenn es bedeutet, ihn zu verlieren.
Denn er ist mein Ein und Alles. Mein Leben, mein Held. Er ist mein Fels in der Brandung, mein Licht am Ende des Tunnels und meine Sonne an Regentagen.
Wenn ich bei ihm bin verschwende ich nicht einen verdammten Gedanken an meine Depressionen,an das Ritzen.
Ich bin glücklich mit ihm. Ja ! Glücklich !
Er ist das was mich am Leben hält. Meine Luft zum atmen, die Mauer, die Schlechtes von mir abhält. Wenn er da ist, ist alles gut. Dann bin ich ein einfach ein Mädchen. Eines, das das Leben spürt, in jeder Kleinigkeit.
Wir können reden und schweigen, lachen und weinen, Witze machen und ernst bleiben. Uns steht die Welt offen, wir können alles schaffen.
Zwar halten wir beide nichts von Fernbeziehungen, doch mit ihm : Ich würde es wenigstens versuchen !
Die 19 Monate haben uns zusammen geschweißt. Da ist nichts, was ich an ihm ändern wollte.

Denn er ist perfekt, so wie er ist !
22.06.11
Geht das endlich in euren verdammten Kopf ?
Ja ich will nicht mehr, will nicht mehr leben. Alle sag'n ich soll nicht aufgeben.
Doch was wenn ich nicht will ? Was sagt ihr dann ?
Mein Leben ist von grund auf verdammt !
Und wenn's so weiter geht, dann werd' ich einfach verschwinden,
mich an keinen mehr binden.
Keine Gefühle mehr zeigen, den Mount Everest der Depressionen besteigen.
Kann die Schmerzen nicht mehr ertragen, immer ein flaues Gefühl im Magen.
Meint ihr wirklich, ihr seid die Guten ? Ihr lasst mich innerlich ausbluten !
Ohne es zu merken bringt inhr mich langsam um. Stück für Stück werd' ich verrückt !
Jeden Abend lieg' ich da, wein' mich in den Schlaf. In meinem Kopf kreist immer nur der eine Gedanke ja, wann soll's endlich soweit sein, wann holt Gott mich Heim ?
"Ich hab schon seit Erlangen nicht mehr geraucht..."
"Das ist auch nicht so lange her, Mama !"
"Doch, für mich schon."
"Du hast früher nur einmal im jahr geraucht !"
"Nein..."
"Hä?"
"Einmal die woche oder so."
"Waaas ? Mit Manuela oder was ?"
"Joa, oder mit Eileen und Theo"
"Boah, ich hasse die alle !"
"Ach quatsch, brauchst du doch nicht."
"Doch !"
"Theo hat jetzt aufgehört zu rauchen. Schon seit vier Wochen."
"Toll. Soll er sich'n Eis drauf backen."
Ich steige aus. knalle die Tür zu, ohne zurück zu sehen.
Nur damit sie die Tränen in meinen Augen nicht sieht...
Verdammt wieso bin ich so ? Warum stört es mich so, wenn meine Eltern rauchen ? Jedes mal wenn ich es sehe oder davon höre, erscheint ein Bild vor meinem inneren Auge. Papa, umgeben vom stinkenden Rauch, der mir im Hals wehtut. Ich sage ihm, er soll endlich aufhören zu rauchen. Doch Papa sieht mich nichtmal an. "Ich höre auf wenn ich will !", antwortet er mit fester Stimme.
"Das ist auch nicht so lange her, Mama !"
"Doch, für mich schon."
"Du hast früher nur einmal im jahr geraucht !"
"Nein..."
"Hä?"
"Einmal die woche oder so."
"Waaas ? Mit Manuela oder was ?"
"Joa, oder mit Eileen und Theo"
"Boah, ich hasse die alle !"
"Ach quatsch, brauchst du doch nicht."
"Doch !"
"Theo hat jetzt aufgehört zu rauchen. Schon seit vier Wochen."
"Toll. Soll er sich'n Eis drauf backen."
Ich steige aus. knalle die Tür zu, ohne zurück zu sehen.
Nur damit sie die Tränen in meinen Augen nicht sieht...
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