Gelassen und nichts ahnend durchstöbere ich tape.tv nach Liedern oder Künstlern, die mir gefallen. Moritz Krämer - 90 Minuten läuft an. Die Gitarre klingt wohltuend, die Stimme sanft. Die Farben des Videos sprechen mich an. Also höre und gucke ich weiter. Zu spät begreift mein Kopf worum es in dem Video geht, da schickt das Herz schon die Tränen. Wie gebannt starre ich den Bildschirm an. Die Tränen lassen mich erzittern, ich schlinge die Arme um die Knie. Scheiße. Alles zu spät. Zu spät um nichtmehr daran zu denken. Zu spät um zu verdrängen. So sitze ich das ganze Lied da und leide mit der alten Frau und bibbere und schluchze.Ich kann mich wieder genau an alles erinnern. An die zerschlagene Hoffnung, die ich in beiden Fällen spürte. An die Schreie, an den Schmerz.Schneller als ich erwartet hätte läuft die Musik langsam aus. Aber ich sitze noch immer da. Ohne mich zu rühren. Geschockt durch die plötzlichen Gefühle, die mich durchströmen. Und da ganz schlagartig wird mir klar dass ich sie verdammt nochmal vermisse. Alle beide. Finchen und Felice. Meine Süßen. Es ist schrecklich zu wissen, dass sie nichtmehr hier sind. Dass sie niemehr hier sein werden. Alles ist so leer. Wenn ich alleine bin, dann spüre ich kein Leben. Ich höre nicht, wie sie in ihrem Käfig herum hoppeln oder an den Gitterstäben knabbern. Ich kann ihnen nichts vorheulen, oder mit ihnen schmusen. Ich kann nicht mit ihnen reden. Nichts. Dann ist alles hier im Haus tot. Ich kann das nicht. Ich kann nicht so ganz ohne leben. Nicht ganz ohne diesen stummen Beistand. Diese bedingungslose Liebe. Ich weiß, für viele sind ihr Kaninchen nichts besonderes. Sie sind einfach da. Sie werden gefüttert, der Käfig wird gesäubert aber sie sind ihnen nichts wert. Mir waren sie etwas wert. Ich habe sie geliebt. Nein, ich liebe sie immer noch.
Und scheiße, jetzt grade tut es schrecklich weh.
09.02.12
01.02.12
Unter Druck
Ich fühl mich wie hinsetzen und heuln, aufgeben und gut.
Alle träume hinschmeißen, drauftreten aus Wut.
Angst in meim Herz, Stress in meim kopf,
Angst in meim Herz, Stress in meim kopf,
Wut in meim Bauch.
Setz die line doch,diese letzte line noch,
mit dem Kopf durch die Wand,
scheiß auf jeden verdammt ich hoff auf niemand.
Ich hass das Gefühl wenn du fast verrückt wirst,
die Welt ist auf meinen Schultern, die Last erdrückt mich,
scheiß auf jeden verdammt ich hoff auf niemand.
Ich hass das Gefühl wenn du fast verrückt wirst,
die Welt ist auf meinen Schultern, die Last erdrückt mich,
Ich bin unter Druck.
Ich bin unter Druck.
15.01.12
08.01.12
Was ich noch zu sagen hätte dauert eine Zigarette und ein letztes Glas im stehn
Ich liebe dich, das musst du verstehen. Du bist die erste echte beste Freundin die ich je hatte und wenn es nach uns (oder jedenfalls mir?) ginge wohl auch die einzige bis in alle Zeit. Aber auch wenn ich dich über alles liebe und dich schätze, so wie du bist, musst du aufhören. Du musst aufhören mir Hilfe aufzuzwingen. Ich meine damit nicht, dass wir nicht mehr reden sollten oder sowas. Nein. Wenn ich möchte, dann werde ich zu dir kommen und reden. Und ich hab auch nichts dagegen von dir gefragt zu werden wie es mir geht. Aber du brauchst dich nicht verpflichtet fühlen mir zu helfen, ok ? Das musst du wirklich nicht.
Und hey, bin ich mit diesen Erkenntnissen nicht schon weiter gekommen ? Ein Stück weiter in Richtung Glück ? Vielleicht bedeutet Glück ja einfach die Dinge zu akzeptieren wie sie sind und das beste daraus zu machen ? Kann doch sein, oder ? Ich finde diese Definition befriedigend. Ich kann mit ihr Leben. Und irgendwann finde ich dieses Glück. Hoffe ich zumindest.
Aber sosehr sích das auch in meinem Kopf festhalte, dieser Gedanke, dass ich es irgendwann geschafft habe, habe ich trotzdem Angst davor, es nicht zu schaffen. Man braucht sich nur mal meine Mutter ansehen. Oft sitzt sie tagelang mit matten roten Augen da und tut fast überhaupt nichts. Es geht ihr nicht gut und sie kommt nicht mit sich klar. Was wenn ich so werde ? Ich bin im großen und ganzen ähnlich wie sie gestrickt.
Disappointment...again
Ok. Ich habe dich enttäuscht, ich kann das verstehen. Vielleicht wusste ich von anfang an, dass es eine schlechte idee ist. Ja, wenn ich jetzt so drüber nachdenke weiß ich es genau. Ich hatte ein ungutes Gefühl dabei. Auch wenn wir und klipp und klar geeinigt hatten, es eben nicht geheim zu halten aber auch nciht sofort zu dir zu laufen und alles zu erzählen. Und glaub mir, ich war oft kurz davor,dir einfach davon zu erzählen. Aber ich hatte angst. Ja, ich weiß, wie immer und das rechtfertigt es auch nicht, aber ich möchte, dass du es vielleicht ein wenig verstehst. Ich hatte angst, dass du einfach sauer bist. Ich kenne dich doch. Ich weiß du hättest es scheiße gefunden. Ich weiß es genau, bitte leugne es nicht. Ich hatte angst vor genau dieser situation. Du sauer, ich verängstigt und schwach. Jetzt ist es so. Um gottes willen, ich kanns ja verstehen. Aber jetzt fängt alles wieder von vorne an.
Ja, ich bin enttäuschend. Ich enttäusche alle. Am meisten mich selbst.
03.01.12
70
Wow. Ich danke euch allen. Ich bin grade sprachlos darüber, wie viele sich doch für mein komisch verkorkstes Leben interessieren! Danke für eure Loyaliät, eure Reaktionen und eure Kommentare. Macht weiter so :)
I love u ♥
I love u ♥
30.12.11
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